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Klimahochdrei - Die Klimanews der Woche

Newsletter über den Klimawandel immer freitags mit drei kurzen, aktuellen Meldungen.

Überblick über aktuelle Klimanews

Der Newsletter Klimahochdrei gibt dir einen Überblick über aktuelle Klimanews. Kern des Klimanewsletters sind drei ausgewählte Meldungen aus den Bereichen Klimapolitik, Klimaforschung, Klimaaktivismus oder verwandten Gebieten rund um den Klimawandel. Die News sind kurz gehalten und bringen dich schnell auf den aktuellen Stand. Geschrieben wird Klimahochdrei von mir, einem Physiker mit Erfahrung in der Klimawissenschaft. Ich lese für dich die News in verschiedenen Zeitungen, sortiere sie und fasse das Wichtigste zusammen.

Der Klimanewsletter in aller Kürze:

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Die Klimanews der Woche

Hier findest du die Klimanews aus dem letzten Newsletter:

1) Klimaziele erreichbar? Optimistische Prognose für 2100

Wenn alle Staaten ihre Klimaziele umsetzen, ist eine Erhitzung von 2,1 Grad bis 2100 im Vergleich zur vorindustriellen Zeit möglich. Das ergibt eine Analyse der Initiative „Climate Action Tracker”, getragen von den Think Tanks Climate Analytics und New Climate Institute. Das lässt das Pariser Abkommen in theoretisch greifbare Nähe rücken. Die teilnehmenden Staaten haben versprochen, die Erhitzung deutlich unter 2 Grad zu halten. (Süddeutsche, ORF)

Grund für den Optimismus. Die Prognose ist deutlich optimistischer als noch vor Kurzem. Da gingen Expert*innen von 2,9 Grad bis 2100 aus. Grund für diesen Optimismus sind vor allem die neuen Klimaversprechen aus China und den USA.

Einige Länder haben ähnliche Ziele: die EU, Südafrika, Japan, Südkorea und Kanada. Niklas Höhne vom New Climate Institute spricht von einer „Sogwirkung”, die auch weitere Staaten erreichen und zu Klimaselbstverpflichtungen bewegen könnte.

Der Haken. Die Prognosen gehen davon aus, dass die Staaten ihre Klimaziele erreichen. Das ist nicht selbstverständlich, wie die nächsten Klimanews in dieser Ausgabe zeigen. Ähnlich wie beim Bekennen zu den Klimazielen ist es wichtig, dass die EU mit positivem Beispiel vorangeht.

2) Klimaziele gefährdet: Corona-Hilfen fördern fossile Treibstoffe

Die Produktion von fossilen Treibstoffen könnte in den nächsten zehn Jahren deutlich steigen. Der diesjährige Production Gap Report prognostiziert für 2030 ein jährliches Wachstum um zwei Prozent. Das steht jedoch im Gegensatz zum Pariser 1,5-Grad-Ziel. Dafür wäre eine jährliche Reduktion um sechs Prozent nötig. (Spiegel, Klimareporter)

Das Problem. Schuld für den Trend sind, laut dem Bericht, unter anderem die großen Corona-Hilfen für fossile Branchen. Die G20-Staaten investieren

3) Klimaklage nimmt erste große Hürde

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Verhandlung einer Klimaklage gegen Deutschland und 32 weitere Staaten bewilligt. Acht junge Portugies*innen im Alter zwischen acht und 21 Jahren argumentieren: Die unzureichende Erfüllung der Pariser Klimaziele in Europa habe die verheerenden Waldbrände 2017 in Portugal mitzuverantworten. Unterstützt werden die Kläger*innen von der britischen Nichtregierungsorganisation Legal Action Network. Laut der Londoner Anwaltskanzlei Garden Court Chambers wird ein Großteil der Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gar nicht erst zugelassen. Dies sei demnach ein „bedeutenden Schritt”. Die Kanzlei vertritt die Portugies*innen. (Zeit, taz)

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