Newsletter über den Klimawandel immer dienstags mit drei kurzen, aktuellen Meldungen.
Überblick über aktuelle Klimanews
Der Newsletter
gibt dir einen Überblick über aktuelle Klimanews. Kern des Klimanewsletters sind drei ausgewählte Meldungen aus den Bereichen Klimapolitik, Klimaforschung, Klimaaktivismus oder verwandten Gebieten rund um den Klimawandel. Die News sind kurz gehalten und bringen dich schnell auf den aktuellen Stand. Geschrieben wird
von mir, Jakob, Physiker mit Erfahrung in der Klimawissenschaft. Unterstützt werde ich hierbei von Tobias, engagiert in der Klimabewegung und heute beruflich im Bereich Erneuerbare Energien tätig. Wir lese für dich die News in verschiedenen Zeitungen, sortiere sie und fasse das Wichtigste zusammen.
Der Klimanewsletter in aller Kürze:
- Drei aktuelle Klimanews als wöchentliche Zusammenfassung halten dich auf dem Laufenden.
- Die Nachrichten sind vorsortiert und ausgewählt von mir, einem Physiker mit Erfahrung in der Klimaforschung.
- Der Inhalt ist kurz, übersichtlich und auf das Wesentliche reduziert.
- Das Ganze gibts gegen einen freiwilligen Beitrag zwischen 0 und 10 Euro im Monat.
Newsletter abonnieren
Melde dich bei
an und bleibe beim Klima über aktuelle News informiert so wie über 1000 weitere Menschen. Du kannst den Newsletter per
Die Klimanews der Woche
Hier findest du die Klimanews aus dem letzten Newsletter:
1) Zweitwärmster Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
Der Sommer 2026 war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, nur der Jahrhundertsommer 2003 fiel noch wärmer aus. Die Durchschnittstemperatur lag bei 19,6 Grad und damit 3,3 Grad über dem Referenzwert der Jahre 1961 bis 1990. Der DWD zählte im Schnitt rund 22 heiße Tage mit mindestens 30 Grad und fünf sehr heiße Tage über 35 Grad. Eine Attributionsstudie zur Hitzewelle Ende Juni kam zu dem Ergebnis, dass ein Ereignis dieses Ausmaßes ohne den menschengemachten Klimawandel statistisch nicht möglich gewesen wäre, so die Expert*innen des DWD. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts starben bis Mitte August rund 15.800 Menschen in Deutschland hitzebedingt, mehr als die Hälfte davon während der Extremhitze Ende Juni. Anhaltende Trockenheit führte zudem zu Waldbränden, etwa im Hürtgenwald in der Eifel und im belgischen Hohen Venn, sowie zu niedrigen Pegelständen am Rhein, die die Schifffahrt beeinträchtigten. Auch Österreich verzeichnete mit über 41 Grad den heißesten Sommer seiner 260-jährigen Messgeschichte.
Zum Weiterlesen: Tagesschau, Süddeutsche
2) Versicherer erwarten trotz Klimawandel niedrigere Schäden
Die deutschen Versicherer rechnen für 2026 mit unterdurchschnittlichen Schäden durch Naturkatastrophen. Im ersten Halbjahr verursachten Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Schäden von rund 950 Millionen Euro; für das Gesamtjahr geht der Verband von etwa zwei Milliarden Euro aus – über eine Milliarde weniger als im Durchschnitt, sofern bis Jahresende keine größeren Ereignisse hinzukommen. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen betonte, die niedrigen Schäden im ersten Halbjahr seien schlicht Glück gewesen und ließen keine Rückschlüsse auf ein Nachlassen des Klimawandels zu. Langfristig zeigen die Zahlen das Gegenteil: Im Zehn-Jahres-Durchschnitt verursachten Starkregen, Überschwemmung und Rückstau jährlich Schäden von 2,4 Milliarden Euro, verglichen mit rund 1,4 Milliarden Euro im Zeitraum 2000 bis 2009. Die Statistik erfasst nur versicherte Schäden; anders als bei Sturm und Hagel ist eine Absicherung gegen Überschwemmung und andere Elementarschäden nicht verpflichtend. Aktuell haben laut GDV 59 Prozent der Eigentümer*innen von Wohngebäuden in Deutschland eine entsprechende Absicherung.
Zum Weiterlesen: Zeit, Handelsblatt
3) China: Solarenergie überholt erstmals Kohle bei installierter Leistung
China hat laut nationaler Energiebehörde erstmals mehr Stromerzeugungskapazität aus Solarenergie als aus Kohlekraftwerken installiert. Ende Juli lag die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen bei 1.286 Gigawatt, die von Kohlekraftwerken bei 1.285 Gigawatt. Laut chinesischem Staatsfernsehen entfielen damit 31,5 Prozent der gesamten installierten Stromerzeugungskapazität des Landes auf Solarenergie. China treibt den Ausbau seit Jahren gezielt voran, besonders im Westen und Nordwesten prägen große Photovoltaikanlagen mittlerweile ganze Landstriche. Peking verfolgt das Ziel, den CO2-Ausstoß ab 2030 zu senken und bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen. Derzeit zählt China zu den größten CO2-Emittenten weltweit.
Zum Weiterlesen: Spiegel, Tagesspiegel
Weiterempfehlen
Erzähle deinen Freund*innen was du an
gut findest! Jede zusätzliche Leserin und jeder zusätzliche Leser gibt mir Motivation und hilft mir, noch viele weitere Ausgaben zu schreiben.
