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Klimahochdrei - Die Klimanews der Woche

Newsletter über den Klimawandel immer dienstags mit drei kurzen, aktuellen Meldungen.

Überblick über aktuelle Klimanews

Der Newsletter Klimahochdrei gibt dir einen Überblick über aktuelle Klimanews. Kern des Klimanewsletters sind drei ausgewählte Meldungen aus den Bereichen Klimapolitik, Klimaforschung, Klimaaktivismus oder verwandten Gebieten rund um den Klimawandel. Die News sind kurz gehalten und bringen dich schnell auf den aktuellen Stand. Geschrieben wird Klimahochdrei von mir, Jakob, Physiker mit Erfahrung in der Klimawissenschaft. Unterstützt werde ich hierbei von Tobias, engagiert in der Klimabewegung und heute beruflich im Bereich Erneuerbare Energien tätig. Wir lese für dich die News in verschiedenen Zeitungen, sortiere sie und fasse das Wichtigste zusammen.

Der Klimanewsletter in aller Kürze:

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Die Klimanews der Woche

Hier findest du die Klimanews aus dem letzten Newsletter:

1) Oxfam: Superreiche treiben die Klimakrise überproportional an

Eine neue Oxfam-Untersuchung zeigt, wie stark Superreiche die Klimakrise befeuern. Untersucht wurden 1.000 Milliardär*innen und ihre Emissionen durch Privatjets und Unternehmensbeteiligungen. 71 Prozent ihres Vermögens flossen in besonders klimaschädliche Branchen wie Öl, Gas und Chemie. Ein Milliardär verursacht damit durch Investitionen in etwas mehr als einer Minute mehr Emissionen als ein Mensch aus der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung im gesamten Jahr. Bei den 49 untersuchten deutschen Milliardär*innen lagen die Investitionsemissionen sogar deutlich über dem internationalen Durchschnitt aller untersuchten Personen.

„Wer die Klimakrise so stark befeuert, muss auch für ihre Bewältigung zahlen“, fordert Oxfam-Referent Manuel Schmitt. Die Organisation plädiert für höhere Steuern auf große Vermögen, Privatjets und Übergewinne fossiler Konzerne.

Zum Weiterlesen: Frankfurter Rundschau, taz

2) Weltnaturkonferenz: Einigung in Armenien, aber zu wenig Fortschritt

Nach zwei Wochen Verhandlungen haben sich am Samstag fast 200 Staaten auf der Weltnaturkonferenz COP17 in Armenien auf den sogenannten „Pfad von Eriwan“ geeinigt. Damit sollen die 23 globalen Naturschutzziele aus der COP15 bis 2030 schneller umgesetzt werden. Die erste globale Bestandsaufnahme zeigt allerdings: Bei 22 der 23 Ziele liegt die Weltgemeinschaft zurück. Zwar wurden indigene Gemeinschaften gestärkt, konkrete und verbindliche Finanzierungszusagen für die kommenden Jahre blieben jedoch aus. Die nächste Konferenz findet 2028 in Ecuador statt.

Wie groß das Missverhältnis ist, zeigt ein UN-Bericht: Auf jeden Dollar für den Schutz der Natur kommen 30 Dollar, die ihre Zerstörung finanzieren. Deutschland steht ebenfalls in der Kritik: Die Renaturierung von Mooren, Flüssen und Wäldern geht zu langsam voran. Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich riskant, denn der Verlust natürlicher Lebensgrundlagen gefährdet Ernten, Lieferketten und Unternehmen.

Zum Weiterlesen: taz, Cleanthinking, Carbon Brief, tagesschau, Focus, Frankfurter Rundschau, SWR

3) Weltvegantag: Was bringt pflanzliche Ernährung fürs Klima?

Am 1. November war Weltvegantag. Rund zwei Prozent der Menschen in Deutschland ernähren sich vegan, weitere sieben Prozent vegetarisch. Dabei kann Klimaschutz auch auf dem Teller stattfinden: Tierische Lebensmittel verursachen laut Umweltbundesamt rund 66 Prozent der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen. Eine vegane Ernährung kann den CO2-Fußabdruck der Ernährung gegenüber dem deutschen Durchschnitt um mehr als die Hälfte reduzieren.

Eine klimafreundliche Alternative sind Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen. Sie liefern pflanzliches Eiweiß und benötigen vergleichsweise wenig Fläche. Die Emissionen eines Kilos Rindfleisch entsprechen 60 Kilo Linsen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mittlerweile aus gesundheitlichen Gründen eine stärker pflanzenbasierte Ernährung. Allerdings sollte die Verantwortung nicht allein bei den Verbraucher*innen liegen: Auch politische Rahmenbedingungen wie die unterschiedliche Mehrwertsteuer auf Kuhmilch von 7 Prozent und Haferdrinks von 19 Prozent beeinflussen die Kaufentscheidungen.

Zum Weiterlesen: Tagesspiegel, Umweltbundesamt, SWR

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