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Klimahochdrei - Die Klimanews der Woche

Newsletter über den Klimawandel immer dienstags mit drei kurzen, aktuellen Meldungen.

Überblick über aktuelle Klimanews

Der Newsletter Klimahochdrei gibt dir einen Überblick über aktuelle Klimanews. Kern des Klimanewsletters sind drei ausgewählte Meldungen aus den Bereichen Klimapolitik, Klimaforschung, Klimaaktivismus oder verwandten Gebieten rund um den Klimawandel. Die News sind kurz gehalten und bringen dich schnell auf den aktuellen Stand. Geschrieben wird Klimahochdrei von mir, Jakob, Physiker mit Erfahrung in der Klimawissenschaft. Unterstützt werde ich hierbei von Tobias, engagiert in der Klimabewegung und heute beruflich im Bereich Erneuerbare Energien tätig. Wir lese für dich die News in verschiedenen Zeitungen, sortiere sie und fasse das Wichtigste zusammen.

Der Klimanewsletter in aller Kürze:

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Die Klimanews der Woche

Hier findest du die Klimanews aus dem letzten Newsletter:

1) Energiewende: Erneuerbare erreichen Rekordanteil

Der Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromerzeugung ist im ersten Halbjahr 2026 auf ein Rekordhoch gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lieferten Windkraft, Sonne und Biogas 59,1 Prozent des ins Netz eingespeisten Stroms, 1,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Einspeisung aus erneuerbaren Quellen wuchs um 6,5 Prozent auf 136,4 Milliarden Kilowattstunden.

Auch beim Stromhandel zeigt sich ein Wandel: Der Importüberschuss schrumpfte von 8,3 auf 0,6 Milliarden Kilowattstunden, da Deutschland deutlich mehr Strom exportierte als noch vor einem Jahr. Insgesamt wurden 230,6 Milliarden Kilowattstunden erzeugt, 4,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025.

Zum Weiterlesen: Spiegel, Zeit

2) Wasserspeicher in Deutschland und Europa weiter unter Druck

Das Wasserdefizit in Deutschland und Europa hat sich laut aktuellen Untersuchungen des Potsdamer Helmholtz-Zentrums für Geoforschung (GFZ), der Nasa und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in den vergangenen Monaten weiter verschärft. Ein GFZ-Sprecher äußerte die Befürchtung, dass sich der Wasserspeicher bis Jahresende nicht erholen werde, selbst wenn im Herbst überdurchschnittlich viel Regen fiele. Die Forschenden werten dafür den Gesamtwassergehalt auf und unter der Erdoberfläche aus. Laut Annette Eicker, Leiterin der Sektion Globales Geomonitoring und Schwerefeld am GFZ, sind die Bedingungen seit 2015 zunehmend trockener als in den 15 Jahren zuvor; das regenreiche Jahr 2024 brachte nur eine vorübergehende Erholung. Der Rückgang der Grundwasserspeicherung gilt als Hauptursache für die langfristige Entwicklung. Die aktuellen Daten reichen bis Juni und bilden den diesjährigen Hitzesommer noch nicht ab; dessen Folgen dürften sich erst in den Daten der kommenden Monate zeigen. Ursache ist laut GFZ nicht ein Rückgang der Niederschlagsmengen, sondern eine steigende Verdunstung infolge höherer Lufttemperaturen.

Zum Weiterlesen: Tagesspiegel, FrankfurterRundschau

3) Kritik an Kürzungen im Klima- und Transformationsfonds

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat seinen Haushaltsentwurf für 2027 und die Finanzplanung bis 2030 vorgestellt, dafür hagelt es Kritik von Grünen, Linken sowie Umwelt- und Entwicklungsorganisationen. Grünen-Abgeordnete Claudia Müller wirft der Regierung vor, die Mittel für den Kampf gegen die Erderwärmung zu kürzen. Im Zentrum der Kritik steht die geplante Umschichtung von 2,7 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) in den regulären Haushalt; laut einer Analyse des Thinktanks Zukunft Klimasozial entsteht dadurch eine Finanzierungslücke von 7,8 Milliarden Euro. Thinktank-Chefin Brigitte Knopf kritisiert, ein Großteil der KTF-Mittel fließe in Energiekostenentlastungen für die Industrie statt in Investitionen. Zusätzlich soll der Etat für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung um knapp 6 Prozent auf 9,47 Milliarden Euro sinken, wovon auch internationale Klimahilfen betroffen sind. Ob Deutschland sein 2021 gegebenes Versprechen einhält, die Klimahilfen für den Globalen Süden bis 2025 auf 6 Milliarden Euro jährlich anzuheben, ließ das Entwicklungsministerium offen. Linken-Politikerin Charlotte Neuhäuser und Oxfam-Vertreter Jan Kowalzig werfen der Regierung vor, das Versprechen zu brechen.

Zum Weiterlesen: FrankfurterRundschau, taz

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