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Jakob


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Klimanews der Woche

1) USA verlässt Pariser Klimaabkommen

Diese Woche ist die USA offiziell aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten. Hierfür hatte Präsident Trump den Antrag vor einem Jahr gestellt. Umweltministerin Svenja Schulze bleibt dennoch optimistisch und betont: „Anders als man [...] befürchten musste, hat sich der Rest der Welt nicht von der Trump-Regierung anstecken lassen”. Sollte Joe Biden gewählt werden, würde er Trumps Entscheidung zum Austritt zurückziehen. So sein Versprechen. Ob das so unproblematisch ist, darüber sind sich Spiegel und taz uneinig. Laut Spiegel ist es „ziemlich einfach”, es reiche ein einfacher Brief an den UN-Generalsekretär António Guterres und innerhalb von 30 Tagen die USA wäre wieder Teil des Abkommens. Die taz betont hingegen, dass die Klimaziele vorab innenpolitisch neu beschlossen werden müssten. Das sei kein „Selbstläufer”, aber eine Chance auf neue, ambitionierte Ziele. (Spiegel, taz)

2) Förderung von Öl in Norwegen vor dem obersten Gericht

Norwegen ist bekannt für sein Gas und Öl und genau das steht jetzt vorm Verfassungsgericht. Umweltorganisationen klagen, die Förderung verstoße gegen den sogenannten Umweltparagrafen 112 der norwegischen Verfassung. Laut diesem hat die Bevölkerung ein Recht auf eine gesunde Umwelt. Erst 2016 wurden neue Ölbohrungen im arktischen Barentssee gestattet. Wenige Tage davor bestätigte Oslo das Pariser Klimaabkommen. Im aktuell laufenden Gerichtsprozess wird die relevanteste Entscheidung sein, ob das oberste Gericht bestätigt, dass die Regierung bei Beschlüssen zur Öl- und Gaspolitik verpflichtet wird, den Klimagasausstoß zu berücksichtigen. Ein solcher Beschluss würde neue Bohrungsvorhaben deutlich erschweren. Mit einem Ergebnis des Prozesses ist voraussichtlich im Dezember dieses Jahres oder Januar 2021 zu rechnen. (taz, Spiegel)

3) Hurrikan „Eta” knackt Rekord

In Honduras und Nicaragua wütete der Hurrikan „Eta”. Er sorgte für große Schäden. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben. Es ist der 28. Tropensturm dieser Saison im Atlantik und der zwölfte Hurrikan. Damit hat 2020 das Rekordjahr 2005 eingeholt. Damals wurden ebenfalls 28 Tropenstürme aufgezeichnet. Die diesjährige Tropensturmsaison endet allerdings offiziell erst am 30. November. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieses Jahr mehr Tropenstürme als je zuvor gemessen werden. Die globale Erderhitzung begünstigt die Entstehung von Wirbelstürmen. Ozeane werden wärmer, dadurch verdunstet mehr Wasser und Wolkenformationen bilden sich. Aus diesen entstehen dann mächtige Tropenstürme. (Tagesschau, Spiegel)


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