Klimahochdrei Abonnieren Über mich Archiv Impressum

Was ist Klimahochdrei? Der Newsletter Klimahochdrei gibt dir einen Überblick über aktuelle Klimanews der letzten Woche. Kern des Klimanewsletters sind drei ausgewählte Meldungen aus den Bereichen Klimapolitik, Klimaforschung, Klimaaktivismus oder verwandten Themen rund um den Klimawandel. Du kannst ihn kostenlos abonnieren.

Hallo zusammen,

früher war der Eisbär das Symbolbild des Klimawandels. Heute verstehen die meisten Menschen, dass die Klimakrise mehr als nur das Zuhause dieser Tierart bedroht. Dennoch ist die Arktis weiterhin besonders stark von der globalen Erhitzung betroffen. Erkenntnisse einer Studie findet ihr in der ersten Meldung.

Hier kommen die Klimanews der Woche.

Viele Grüße

Jakob


Unterstützen

Klimahochdrei lebt von eurem finanziellen Support. Bereits 46 von 1068 Leser*innen unterstützen den Newsletter regelmäßig. Vielen Dank dafür! Ich bezahle davon eine Lektorin, die Webseite und hin und wieder einen Kaffee. Hier geht’s zum freiwilligen Bezahlabo. Alternativ sind auch einzelne Spenden via PayPal möglich.

→ Unterstützer*innen mit Bezahlabo erhalten als Bonus eine monatliche Zusammenfassung der Klimageschehnisse.

Weiterempfehlen hilft: Erzählt euren Freund*innen von Klimahochdrei.

Twitter Facebook Telegram Mail


Klimanews der Woche

1) Bald mehr Regen als Schnee in der Arktis

Die Arktis erhitzt sich deutlich schneller als andere Regionen der Erde. Bereits viel früher als bisher angenommen, könnte es dort häufiger regnen als schneien, wie eine neue Studie zeigt. Dies ist besonders für die Tierwelt ein Problem, die Schwierigkeiten hat, sich an die schnellen Änderungen anzupassen. Konsequente Klimaschutzmaßnahmen könnten die Veränderungen verlangsamen. (Spiegel, Süddeutsche)

Veränderungen der Arktis. Die Veränderung werde sich je nach Gegend der Arktis und je nach Jahreszeit unterscheiden. Die Wissenschaftler*innen berechneten anhand von Klimamodellen, dass es im Herbst zwischen 2050 und 2080 bereits der Regen überwiegen könnte. Bisherige Vorhersagen gingen von 2070 bis 2090 aus.

2) Deutschland muss CO2-Budget zukaufen

Deutschlands Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, sprengt das nationale Emissionsbudget. Das heißt, dass mehr Treibhausgase emittiert werden, als Deutschland im Rahmen der 1,5-Grad-Grenze zustünden. Dies berechnete das Öko-Institut in einer Studie im Auftrag der Umweltstiftung WWF. Als mögliche Lösung des Problems schlägt die WWF-Studie vor, Klimaschutzmaßnahmen in Ländern zu finanzieren, welche ihr Emissionsbudget nicht voll ausschöpfen. (Klimareporter, taz)

Finanzierung. Die Studienautor*innen betonen, dass Zahlungen wie diese kein Ersatz für Emissionsminderungen in Deutschland seien dürfen. Außerdem müssten sie in dem jeweiligen Land die lokalen Klimavorhaben ergänzen, nicht erschweren oder ersetzen. Die taz berechnete, dass Deutschland etwa drei bis acht Milliarden Euro jährlich zahlen müsste.

3) Amazon-Blockaden zum Black Friday

Gewerkschaften und Klimaaktivist*innen protestierten in mehreren Ländern am „Black-Friday” gegen Amazon. Der Tag, an dem viele Geschäfte mit Sonderangeboten locken. Laut Gewerkschaft Verdi kam es in mehreren Amazon-Standorten in Deutschland zu Streiks. In Frankreich rief die Gewerkschaft CGT zu Protesten auf. Außerdem blockierten Aktivist*innen der Gruppe Extinction Rebellion einige Amazon-Verteilzentren in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien. (taz, Spiegel)

Kritik. Die Gewerkschaft Verdi kritisierte Amazon für „Steuervermeidungen und Tariflosigkeit” und forderte eine Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels. Extinction Rebellion kritisierte, Amazon fördere blinden Konsum auf Kosten der Umwelt.


Diese Website verwendet Matomo, um den Datenverkehr zu analysieren und mir zu helfen, Deine Benutzererfahrung zu verbessern. Ich verarbeiten Deine anonymisierte IP-Adresse und Cookies werden 13 Monate lang in Deinem Browser gespeichert. Diese Daten werden nur von mir und meiner Webhosting-Plattform verarbeitet. Bitte lese meine Datenschutzerklärung, um mehr zu erfahren.
oder