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1) Internationale Konferenz: Petersberger Klimadialog

Zum Petersberger Klimadialog trafen sich die für internationale Klimapolitik zuständigen Minister*innen aus rund 40 Ländern. Vertreten waren sowohl die G20-Staaten als auch finanzschwächere Länder, die vom Klimawandel besonders betroffen sind. Fokus der Konferenz war das Thema „Loss and Damage”. Die ärmsten Länder sollen Hilfen und einen Ausgleich für durch die Klimakrise entstandene ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Schäden erhalten. Der jährlich stattfindende Petersberger Klimadialog dient zur Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz.

Ergebnisse. Beschlüsse oder konkrete Entscheidungen blieben auf der internationalen Konferenz aus. Dies sei jedoch kein Misserfolg, so die Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Es gehe darum, sich zu den großen Streitthemen auszutauschen und „Vertrauen zu schaffen”. Der Vorsitzende des Umweltverbands BUND Olaf Bandt, zeigte sich enttäuscht: „Der Petersberger Klimadialog bleibt hinter den Erwartungen zurück”.

Zum Weiterlesen: Klimareporter, taz

2) Diskussion um Nachfolge des 9-Euro-Tickets

Das 9-Euro-Ticket zum unbegrenzten Befahren des deutschlandweiten Nahverkehrs gilt als „Riesenerfolg”. Darin sind sich Bund, Ländern und Branche weitestgehend einig. Das Angebot endet jedoch bereits Ende August. Auf eine Anschlusslösung will sich Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) noch nicht festlegen. Er hofft, dass die Datenauswertung zu den Fahrscheinen des 9-Euro-Tickets bei der Bewertung hilft. Diese soll jedoch erst Anfang November vorliegen.

Nachfolge-Lösungen. Ideen für eine Folgelösung ab September sind beispielsweise:

  • Eine Verlängerung des 9-Euro-Tickets bis Ende des Jahres ist die Forderung der Linkspartei. Eine unbegrenzte Verlängerung fordert die Grüne Jugend.
  • Ein 29-Euro-Ticket – also etwa einen Euro am Tag – schlagen die Verbraucherzentralen vor.
  • Ein 69-Euro-Ticket schlägt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen vor.
  • Ein 365-Euro-Jahresticket – wie es bereits in Österreich existiert – ist bereits seit Langem in der Diskussion verschiedener Interessengruppen. Laut Berechnungen durch Greenpeace könnte es durch die Aufhebung klimaschädlicher Subventionen finanziert werden.

Zum Weiterlesen: Handelsblatt, taz

3) Biden kündigte Klimafolgenhilfe per Dekret an

US-Präsident Joe Biden stellte mehrere Dekrete gegen die Erderwärmung und für den Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels vor. 2,3 Milliarden Dollar sollen bereitgestellt werden, um Gemeinden gegen künftige Hitze, Trockenheit oder Überschwemmungen zu wappnen. Des Weiteren kündigte der Präsident an, Mittel für effektivere Klimaanlagen bereitzustellen und neue Windkraftanlagen an der Atlantikküste und im Golf von Mexiko errichten zu lassen. Den sogenannten nationalen Klimanotstand rief Biden nicht aus. Er deutete aber an, dass dies noch folgen könne. Noch vor Kurzem scheiterte ein milliardenschweres Klima- und Wirtschaftspaket des Präsidenten im US-Senat.

Zum Weiterlesen: Zeit, Spiegel

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