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1) Hitzewelle in Australien und Argentinien

Argentinien und Australien leiden derzeit unter einer Rekordhitze. Hitzewellen werden durch die Veränderung des Klimas häufiger und zählen zu den Klimafolgen mit besonders vielen Todesopfern. (Tagesspiegel, Spiegel)

Australien. In Australien wurde an mehreren Orten eine Temperatur von über 50 Grad Celsius gemessen. Mit 50,7 Grad Celsius erreichte der Ort Onslow die Rekordmarke der landesweiten Höchsttemperatur aus dem Jahr 1960. Der Forschungsdirektor des Klimarats von Australien, Martin Rice, sieht in der Hitze einen „Teil eines langfristigen Erwärmungstrends, der durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas angetrieben wird”.

Argentinien. In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires wurden 41,5 Grad Celsius gemessen. Der Dauerbetrieb von Klimaanlagen führte zu einem Rekord beim Stromverbrauch. Die Regierung forderte die Bevölkerung deshalb auf, im Homeoffice zu arbeiten. So sollte der Stromverbrauch in öffentlichen Gebäuden reduziert werden. Auch wurden Industriebetriebe aufgefordert, ihren Stromverbrauch einzuschränken. Nur im Januar 1957 war es in Buenos Aires noch heißer.

2) Niederschläge schaden der Wirtschaft

Der durch den Klimawandel zunehmende Starkregen und die wachsende Anzahl an Regentagen im Jahr schaden der Wirtschaft. Besonders das Wirtschaftswachstum im Industrie- und Dienstleistungssektor und somit Industrieländer wie Deutschland sind davon betroffen, ergibt eine neue Studie. (Süddeutsche, Spiegel)

Die Studie. Die Studienautor*innen untersuchten über 1500 Regionen in insgesamt 77 Ländern. Sie verglichen die Veränderung der Niederschläge seit 1979 mit der Entwicklung des Wirtschaftswachstums in einzelnen Sektoren. Dabei fanden sie heraus, dass extreme tägliche Regenfälle besonders entscheidend für die Wirtschaft seien.

3) Wissenschaftler*innen fordern Verbot von Geoengineering

Solares Geoengineering sollte verboten werden, fordert eine Gruppe von Wissenschaftler*innen. Gemeint ist das künstliche Verteilen von Aerosolen in der Atmosphäre. Dies winzigen Schwebeteilchen können das Sonnenlicht reflektieren und so das Klima auf der Erde kühlen. Die Technologie sei technisch und wirtschaftlich möglich, jedoch könne ein solcher Eingriff „nicht auf faire, demokratische und effektive Weise geregelt werden”, schreiben die Forscher*innen in ihrem Brief. (taz, Klimareporter)

Das Problem. Die Wissenschaftler*innen befürchten internationale Konflikte zwischen Ländern, die das Klima mittels Geoengineering kühlen und anderen, die es absichtlich aufheizen. Denn obwohl solche technologischen Maßnahmen die Erwärmung theoretisch stoppen könnten, wären die regionalen Auswirkungen wahrscheinlich verheerend. Studien zeigen, dass beispielsweise die Monsunregenfälle in Südasien und Westafrika unterbrochen und so die lokale Landwirtschaft vernichtet würde. Solares Geoengineering könne im Rahmen des derzeitigen internationalen politischen Systems nicht auf gerechte Weise geregelt werden.

Projektvorstellung: Psychologists for Future

Wir sind Psy4F: Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen, die ihr psychologisches und therapeutisches Fachwissen in den Umgang mit der Klimakrise und zur Förderung einer nachhaltigen Zukunft einbringen. Dazu gehört, das Bewusstwerden der Klimakrise, den emotionalen Umgang damit und konstruktives Handeln im Umgang mit der Klimakrise zu fördern, sowie Klima-Engagierte und -Gruppen zu unterstützen. Wir sehen uns als Teil der „For Future”-Bewegung und stehen damit hinter den Forderungen der „Fridays for Future”. Auf unserer Webseite gibt es viele Informationen, unseren Podcast und die Möglichkeit selbst aktiv zu werden oder psychologische Unterstützung zu bekommen. Außerdem haben wir einen Telegram-Kanal

Viele Menschen engagieren sich für mehr Klimaschutz, doch nur von wenigen hört und liest man. Klimahochdrei bietet solchen Projekten und Gruppen eine Plattform. Möchtest du deine Gruppe hier vorstellen oder du kennst ein tolles Projekt? Dann schreib mir eine Mail: jakob@klimahochdrei.de

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