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Im Folgenden findet ihr die drei Klimanews der Woche.

Viele Grüße

Jakob


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Klimanews der Woche

1) EU und USA wollen Methan-Emissionen reduzieren

Europa und die USA wollen ihre Methan-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2020 senken und für dieses Vorhaben möglichst viele andere Länder gewinnen. Derzeit stimmen sie ihr „Globales Methan Versprechen” (Global Methane Pledge) ab. Methan macht rund 17 Prozent der menschengemachten Treibhausgasemissionen aus und gilt als etwa 25-mal wirksamer als CO2. (taz, derStandard)

Auswirkungen. Das Reduzieren der Emissionen könnte die weitere Erhitzung der Erde verlangsamen und so das Einhalten der 1,5-Grad Grenze wahrscheinlicher machen. In der Veröffentlichung sprechen die Autor*innen von etwa 0,2 Grad weniger Erwärmung bis 2050.

Maßnahmen. Die Staaten wollen das Methan bei Öl- und Gasleitungen, alten Kohlebergwerken, an Mülldeponien und in der Landwirtschaft einfangen. Des Weiteren planen sie, Messdaten zu erheben und neue Standards für Verfahren und Messmethoden zu entwickeln.

2) Umweltaktivismus wird gefährlicher

Der Kampf für mehr Umweltschutz wird immer gefährlicher. Im letzten Jahr wurden laut der Organisation Global Witness mindestens 227 Aktivist*innen getötet, sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher. „Während die Klimakrise sich verschärft, eskaliert die Gewalt gegen Verteidiger des Planeten”, so die Organisation Global Witness bei der Veröffentlichung der Studie. (Tagesspiegel, Spiegel)

Über die Morde. Die Länder mit den weltweit meisten Todesfällen sind (in absteigender Reihenfolge): Kolumbien, Mexiko, Philippinen und Brasilien. Besonders viele tödliche Angriffe verzeichnet Lateinamerika. Die Täter seien meist Unternehmen, Bauern und teilweise auch staatliche Akteure sowie kriminelle Banden, paramilitärische Gruppen oder Rebellen. Mindestens 30 Prozent der Morde stünden in Verbindung mit der Ausbeutung von Ressourcen. Dabei spielten Forstwirtschaft, gefolgt von Wasser- und Dammbauprojekten sowie Landwirtschaft, eine besonders große Rolle.

3) Verfassungsbeschwerde gegen Landesregierungen

Aktivist*innen aus dem Umfeld von Fridays for Future und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) reichten eine Verfassungsbeschwerde gegen fünf Landesregierungen ein. Die Kläger*innen argumentieren, ihre Grundrechte würden durch mangelnden Klimaschutz missachtet. Ihre Beschwerden richten sich gegen Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland. Gegen Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen laufen seit Juli bereits entsprechende Verfahren. (Zeit, MDR)

Sachsen-Anhalt. Für Sachsen-Anhalt kommt die Verfassungsbeschwerde pünktlich zur Unterschrift des neuen Koalitionsvertrags. Ein Landesklimaschutzgesetz fehlt jedoch weiterhin. Beschwerdeführer Luca Salis hält die Klimapolitik des Landes für unzureichend. Er erklärt, die Klimapolitik stelle eine Gefahr für das Leben und die Freiheit vieler Millionen Menschen dar, „inklusive mir selbst” und bezieht sich dabei auf den neuen Bericht des Weltklimarats IPCC. SPD-Landesvorsitzender Andreas Schmidt verteidigt den Koalitionsvertrag. Dieser enthalte konkrete Ziele zur CO2-Reduzierung.


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