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Was ist Klimahochdrei? Der Newsletter Klimahochdrei gibt dir einen Überblick über aktuelle Klimanews der letzten Woche. Kern des Klimanewsletters sind drei ausgewählte Meldungen aus den Bereichen Klimapolitik, Klimaforschung, Klimaaktivismus oder verwandten Themen rund um den Klimawandel. Du kannst ihn kostenlos abonnieren.

Hallo zusammen,

Deutschland ist eines der wenigen Länder, die in ihrem Klimaschutzprogramm nicht auf Atomkraft als sogenannte Übergangstechnologie setzen. Das zeigt sich auch in einer aktuellen Debatte der EU über „grüne” Investitionen. Details dazu findet ihr in der ersten Meldung.

Hier kommen die Klimanews der Woche.

Viele Grüße

Jakob


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Klimanews der Woche

1) EU hält Atomkraft für nachhaltig

Die EU-Kommission wird Atomkraft voraussichtlich in den nächsten Wochen als nachhaltige Übergangstechnologie einstufen. Die Kommission debattiert derzeit über sogenannte Taxonomien. Das sind Kriterien, nach denen wirtschaftliche Aktivitäten als klima- und umweltfreundlich eingeordnet werden. Würde Atomkraft als „grün” eingestuft werden, gelten auch Investitionen in die Technologie als „grün”. Das würde finanzielle Anleger*innen anlocken. (taz, Süddeutsche)

Gegenstimmen. Derzeit gibt es nur fünf Staaten, darunter Deutschland, die sich gegen Atomkraft als nachhaltige Technologie aussprechen. Sie halten Atomkraft für riskant und teuer. Um den Beschluss der EU-Kommission zu verhindern, seien jedoch Gegenstimmen von 20 EU-Staaten nötig, so Angela Merkel gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

2) Klimacheck für neue Gesetze

Die Ampelkoalition hat ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Die Beschlüsse zum Klimaschutz ähneln denen im Sondierungspapier sehr. Den größten Unterschied stellt die Einführung einer Prüfung aller neuen Gesetze auf ihre Klimaauswirkungen dar. Detaillierte Erklärungen zu den einzelnen Beschlüssen findet ihr in der Zeit oder dem Klimareporter.

Zentrale Punkte des Koalitionsvertrags sind:

  • Kohleausstieg: „Idealerweise ab 2030”,
  • Ausbau der Erneuerbaren: 80 Prozent Öko-Strom bis 2030,
  • Ausbau der Wasserstoffindustrie: 10 Gigawatt bis 2030,
  • CO2-Zertifikatshandel: Preis soll nicht unter 60 Euro fallen,
  • E-Mobilität: 15 Millionen Elektroautos bis 2030.

3) Immer mehr Waldrodung im Amazonas

Zwischen August 2020 und Juli 2021 ist im Amazonasgebiet die Abholzung weiter signifikant gestiegen. Das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe) wertete Satellitenbilder aus und berechnete so eine abgeholzte Fläche von 13.235 Quadratmetern. Das ist ein Anstieg um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und die größte Fläche seit 2006. Der Amazonas Regenwald gilt als einer der größten CO2-Speicher der Erde. Brasilien hatte auf dem Klimagipfel COP26 angekündigt, illegale Abholzung bis 2028 zu beenden. (Klimareporter, taz)


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